Soziales Projekt Trivento

Trivento zahlt dem Traubenproduzenten Inal die Fairtrade Prämie. Damit wird der Aufbau einer Gesundheitsstation für die Gemeinde von 5000 Mitarbeitern finanziert. 1/4 des Geldes für die Krankenstation ist bereits gespart und auf der Bank, auf einem Sparbuch angelegt. Die Gemeinde wird für die Ärzte aufkommen. Das Grundstück ist vom örtlichen Sportclub gestiftet. Dafür unterstützen die Arbeiter den Sportclub derzeit mit Trikots und Events. Der Präsident des Arbeiterkomittees zeigt Quittungen der Medikamente, die jetzt bereits von Inal für die Arbeiter und ihre Familien gekauft werden. Teresa, eine der Arbeiterinnen, erzählt, dass sie eine der großen Nutznießer sei; ohne diesen Fond könnte sie nicht ihre Krankheit behandeln lassen, die durch ein Insekt, das Bichuca genannt wird, verursacht wird und ohne dauerhafte Behandlung auf Kreislauf und Herz schlägt. Auch die schwangere Frau des Präsidenten ist sehr beruhigt, sich für den Fall der Fälle versorgt zu wissen. Arbeiterkomitteepräsident Chavez sagte: "Ganz im ersten Moment waren wir vielleicht enttäuscht, dass wir die Prämie nicht einfach uns selbst auszahlen durften, aber inzwischen haben wir ja selbst gemerkt, wie viel mehr sie wert ist, wenn wir sie gemeinsam und für alle einsetzen. Wir sind glücklich, uns so entschieden zu haben." Lesen sie mehr über die Arbeiter von Inal ...

Zusätzlich zum Pflichtteil der Prämie zahlen wir 7 Cent mehr, die wir beim letzten Besuch im August überreichten. Mit einem Teil wird gleich die nächste Rechnung der Apotheke bezahlt, der andere Teil geht ins Sparschwein für einen Computer mit Internetanschluss. Immer öfter wird von den Schulkindern verlangt, dass sie sich Sachen im Internet angucken und die Arbeiter brauchen Internet, damit sie mit Flo Cert oder mit den Bodegas, die die Trauben kaufen, kommunizieren können. Außerdem hat die Inal von den Prämien, die sie von Trivento erhalten haben, etwa 500 Euro an die örtliche Schule gespendet, damit sie renovieren kann und einen Projektor anschaffen kann. Neun Jugendliche haben Stipendien für die weiterführende Schule erhalten und eine für ein Ausbildung als Kindergärtnerin. Leider gab es für das Großprodukt Krankenhaus, keine großen Einnahmen dieses Jahr, denn in 2010 hat Trivento von einem anderen Produzenten gekauft (von der kooperative Vinas de la Solidaridad, von deren Premium-Trauben die Soluna Weine hergestellt werden). Die Prämie aller unserer Otra Vida 2009 geht aber weiterhin an Inal und wir hoffen, dass für die Ernte 2011 ein andere Bodega gefunden wird, damit das Krankenhausprojekt nicht in Gefahr gerät!

 

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